FAQ

1. WIE FUNKTIONIERT DAS VOTING?
Der Wähler sendet an eine Wahl-Telefonnummer die Nummer seines Kandidaten, z.B. 3. Daraufhin erhält der Wähler eine Retour-SMS mit folgendem Inhalt: „Ich bestätige hiermit rechtsverbindlich, dass ich eine Person über 16 Jahre und in Österreich wohnhaft bin sowie über eine aufrechte Sozialversicherung verfüge.“ Der Wähler antwortet per SMS mit „Ja“. Es ist technisch sichergestellt, dass von jeder Nummer nur einmal einen SMS weggeschickt werden kann. Die SMS-Kosten werden von der Ärztekammer übernommen, den Wählern entstehen damit keine Kosten.

2. GIBT ES EINE EXTERNE KONTROLLE?
Das Voting unterliegt der notariellen Kontrolle. Zusätzlich wurde auf ein entsprechend zertifiziertes Voting-Programm zurückgegriffen, das sicherstellt, dass jede Mobilnummer nur einmal in den Wahlvorgang einfließt und der Abstimmungsvorgang selbst technisch nicht beeinflusst werden kann.

3. ES IST ZU VERMUTEN, DASS GERADE ÄLTERE PERSONEN ODER SOZIALE RANDSCHICHTEN, FÜR DIE GESUNDHEITSFRAGEN EINE BESONDERE BEDEUTUNG HABEN, NICHT ODER NUR MANGELHAFT ÜBER DIE MÖGLICHKEIT VERFÜGEN, AN EINER ELEKTRONISCHEN ABSTIMMUNG TEILZUNEHMEN. WARUM HAT MAN SICH TROTZDEM FÜR EINE ELEKTRONISCHE ABSTIMMUNG ENTSCHIEDEN?
Eine Wahl mit österreichweiter Abstimmung und Wahlzetteln entsprechend den Vorgaben von gesetzlich vorgeschriebenen Wahlen wäre für eine Standesvertretung weder aus logistischen noch aus finanziellen Gründen machbar gewesen. Die Wahl per SMS, also ohne PC oder Laptop, scheint hier ein gangbarer Mittelweg, da auch die Generation 70+ mittlerweile im hohen Maße mit Mobilfunk ausgerüstet und damit mit der Technologie vertraut ist.

4. KOMMEN DER NEUEN PATIENTENOMBUDSSTELLE RECHTLICHE ODER FINANZIELLE KOMPETENZEN ZU?
Der neue Patientenombudsmann/-frau hat grundsätzlich keine rechtlichen und finanziellen Kompetenzen. Er stellt ein (zusätzliches) Bindungsglied zwischen Patientinnen und Patienten sowie den Ärztinnen und Ärzten dar. Allerdings unterliegen Ärztinnen und Ärzte dem Zugriff der standeseigenen Disziplinargerichtsbarkeit.

5. WELCHE AUFGABEN HAT DER PATIENTENOMBUDSMANN/-FRAU?
In erster Linie soll die Patientenombudsstelle im niedergelassenen Bereich bei Problemen zwischen Ärztinnen und Ärzten sowie Patientinnen und Patienten vermitteln. Zu seinen Aufgaben wird die Behandlung von Beschwerden von Personen oder deren Angehörigen gegen Ärztinnen und Ärzte, die Aufklärung von Mängeln oder Missständen, insbesondere in Zusammenhang mit der ärztlichen Versorgung der Wiener Bevölkerung, die Erteilung von Auskünften gegenüber Patientinnen und Patienten sowie Ärztinnen und Ärzten, die Prüfung von Anregungen sowie die Abgabe von Empfehlungen, insbesondere gegenüber den Organen der Ärztekammer, gehören. Ausdrücklich gewünscht wird die Zusammenarbeit mit der Wiener Patientenanwaltschaft und weiteren gesetzlichen beruflichen Vertretungen.

6. MUSS SICH DIE ÄRZTEKAMMER DEN EMPFEHLUNGEN DES PATIENTENOMBUDSMANNS/-FRAU UNTERWERFEN, ODER PASSIERT ALLES AUF FREIWILLIGER BASIS?
Die Einrichtung eines Patientenombudsmanns/-frau ist eine weitere freiwillige Serviceleistung im Sinne einer optimalen Patientenbetreuung in Wien. Selbstverständlich ist es das Bestreben aller Organe der Ärztekammer, Empfehlungen des Patientenombudsmanns/-frau zu folgen.

7. Was mache ich, wenn ich keine SMS an 0800 60 50 40 abschicken kann?
In seltenen Fällen kann dies passieren, z.B. aufgrund einer aktiv gestellten Sperre von Mehrwertnummern am Handy. Bei technischen Problemen jeglicher Art kontaktieren Sie bitte unsere eigens dafür eingerichtete Hotline unter der Telefonnummer 0800/202049 oder 07242/252 080 (8.00 bis 18.00 Uhr). Die Mitarbeiter helfen Ihnen sofort weiter.